Rezensionen zu Noten-Veröffentlichungen

Martin-Luther-Suite

Jazzy Birthday

"Die Idee ist so einfach wie verblüffend. Und dennoch scheint niemand zuvor darauf gekommen zu sein: Das allseits bekannte, stellenweise auch abgenudelte Lied „Happy Birthday“ in verschiedenen Stilen jazzig zu variieren, von Ragtime bis Bar-Piano (witzig auch die Moll-Version!). 12-mal anders (Swinging Birthday, Sentimental Birthday, Birthday Blues, Birthday Waltz, Latin Birthday etc.) plus eine Zugabe-Version. Die einzelnen Stilistiken werden im Anhang kurz deutsch/englisch erklärt. Die Miniaturen selbst lenken durch keine Worte etc. ab und laden zum neugierigen Experimentieren ein. Doch Vorsicht: Der auf den ersten Blick leicht machbar aussehende Satz hat seine technisch-rhythmischen Tücken und überrascht mit reichhaltiger Jazz-Harmonik. Kluge Unterhaltung, die ganz nebenbei technisch, stilistisch und interpretatorisch fordert und auch noch höchst öffentlichkeitstauglich ist."   (Jazzzeitung 7/2006)

Passacaglia in blue

"In dem Werk versucht der mehrfach ausgezeichnete und ideenreiche Komponist die althergebrachte Form mit den neuen Stilelementen der Jazzmusik zu verbinden; als Themenklammer zwischen Form und Inhalt dient das Osterlied "Christ ist erstanden". Um es vorweg zu nehmen: Das Experiment gelingt! Heraus kommt ein "beswingtes" Stück, das ganz im Sinne der bekannten Passacaglien ständig an Dynamik zunimmt und vor dem eigentlichen Höhepunkt noch einmal in eine retardierende Phase verfällt. Neu (und reizvoll) sind die Harmonien und Rhythmen aus dem Jazzbereich."   (Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 3/2005)

"Die Passacaglia in blue" ist ein eindrucksvolles Konzertstück für junge angehende Organisten im modernen Jazz-Stil."  ​(Karl-Heinz Obernier, aus Literaturempfehlungen für den Unterricht an Musikschulen, gesichtet für den VdM, Ausgabe 4/2005)

Christmas Jazz

20 deutsche Weihnachtslieder im Jazzstil für Klavier - 'Die pure Spielfreude vermittelt dieses Liederheft. Mit dieser Neuerscheinung wird es eine neue Generation von adventlichen und weihnachtlichen Kaffeenachmittagen geben, und auch der Heiligabend wird in manchen Häusern nicht ungeschoren davonkommen. Die kleinen, aber feinen Sätze überschreiten nie den Umfang einer Seite und sind vom Blatt zu spielen, was nicht heisst, dass die Satzstruktur einfach oder gar banal wäre. Ein dickes Lob dem Strube Verlag, der sich seit einiger Zeit verstärkt mit jazzorientierter qualitativer Vokal- und Instrumentalmusik einen Namen gemacht hat. In Vorfreude auf verschneite Dezembernachmittage mit duftendem Gebäck und Kerzen kann man nun getrost ausrufen: Fröhliche (!) Weihnacht überall.'    (Württembergische Blätter für Kirchenmusik , 6/2003)

Christmas Toccata

"Ein rauschendes Stück Weihnachtsglanz - nicht ganz einfach zu spielen, doch der Übeaufwand lohnt sich. Die beiden Liedmelodien werden harmonisch und stilistisch geschickt und abwechslungsreich einander gegenüber gestellt, ehe sie in einer fulminanten Schlusssteigerung miteinander kombiniert werden. Docere, Movere und Delectare liegen bei diesem Stück für Hörer wie Spieler eng beisammen."   (Württembergische Blätter für Kirchenmusik , 6/2005)
"Besonders gelungen ist die raffinierte Kombination beider Melodien." (Musik und Gottesdienst, 2/2006)

Christmas Pop

"Orgelschüler erhalten hier sowohl in sich geschlossene fetzige kurze Choralvorspiele als liturgische Gebrauchsmusik und kunstvolle Anleitung, selbst in diesem Stück Choräle als Vorspiele zu gestalten. Ein weiteres Beispiel für Kirchenmusik in neuem Gewand."  (Karl-Heinz Obernier, aus Literaturempfehlungen für den Unterricht an Musikschulen, gesichtet für den VdM, Ausgabe 4/2005)

Tierliedervariationen

"Aus dem Schmunzeln kam man bei den folgenden drei Liedern kaum heraus. Dem Sylter Komponisten Jürgen Borstelmann ist mit seinen humoristischen Variationen ein wirklicher Wurf gelungen.." (Main-Echo 25.9.2017)

"Die den Liedern entsprechend bewusst einfach gehaltenen Stücke verraten Spielfreude und Improvisationstalent mit sprudelnden Ideen."    (Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2010)

"Die Tierliedervariationen sind eine willkommene Ergänzung des Repertoires für Orgelkonzerte für Kinder. Sie sind geradezu prädestiniert dafür, den Klangfarbenreichtum der Orgel vorzuführen. Sehr witzig benutzt Borstelmann die Textbezüge der bearbeiteten Lieder. Kinder und Erwachsene werden sich durch das Wiedererkennen der bekannten Lieder an ihrer Darbietung erfreuen können."   (Württembergische Blätter für Kirchenmusik 3/2011)

 

Der Mond ist aufgegangen

Rezension: "Ein textbezogenes, weltliches Werk. Der angegebene Schwierigkeitsgrad wird nur bei einzelnen Strophen erreicht, meist liegt er darunter. Es empfiehlt sich, dieses Werk als Ganzes aufzuführen. Dann erst erschließt sich der musikalisch fein nachgezeichnete Textbezug in all seinen Facetten und Schattierungen. Die mannigfaltigen instrumentenbezogenen Spieltechniken kommen in den einzelnen Strophen idealtypisch zur Anwendung vom gemischt homophon-polyphonen Satz bis hin zur rein polyphonen Fuge. Die Partita gibt dem angehenden, technisch noch nicht fertigen Organisten für seine Spielfähigkeiten ein gehaltvolles Aufführungswerk an die Hand." (Karl-Heinz Obernier, aus Literaturempfehlungen für den Unterricht an Musikschulen, gesichtet für den VdM, Ausgabe 5/2008)